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100. Geburtstag von John Cage
A Tribute to John Cage: Viel – wenig - nichts
Konzert und Multivision mit Hartmut Andres (Sprechstimme, Schlagzeug, Dirigent), Albrecht Imbescheid (Flöten) und Angelika Meyer (Gesang)
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Cage als eine der prägenden Gestalten des zwanzigsten Jahrhunderts hat das moderne Verständnis und die Wahrnehmung von Musik radikal verändert und erweitert. Seine Idee einer unbestimmten Musik bietet dem Komponisten, den Interpreten und den Hörern eine jeweils eigene und gleichberechtigte Rolle an. Oft hat Cage die Situation eines „music circus“ gestaltet, in dem eine Vielfalt von Eindrücken und Klängen den Hörenden gleichzeitig zur Verfügung stehen.
An diesem Abend besteht der Musikzirkus aus elektronischer Musik, kurzen vergnüglichen Anekdoten, einer Sängerin, virtuosen Flötenklängen und einem Dirigenten, der die Zeit beschleunigt und verlangsamt. Dann folgen die vom Zen-Buddhismus beeinflussten "Ryoanji"-Stücke und der berühmte "Vortrag über Nichts" in der Übersetzung von Ernst Jandl.
Nach Konzertende gibt es die Möglichkeit die deutsche Erstaufführung von „One12“ mitzuerleben, Cages letzte Textkomposition, entstanden in seinem Todesjahr 1992 in Italien.
Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Landesbank Baden-Württemberg
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