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Jun 27
18:00 Uhr

Bärbel Bohley - Tagebuch einer Auflehnung



Bärbel Bohley war eine ostdeutsche Künstlerin und Bürgerrechtlerin. Sie wurde 1988 als Oppositionelle in der DDR verhaftet und zwangsweise in den Westen abge­schoben. Über die Zeit in Westdeutschland und ihre Reisen nach England, Frankreich und Italien, sowie ihre Begegnungen mit westeuropäischen Intellektuellen und Politikernund Politikerinnen führte sie ein Tagebuch als Zeugnis ihres ungebrochenen Widerstands. Nach 6 Monaten erkämpfte sie ihre Rückkehr in die DDR - ein einmaliger Vorgang. Sie wurde Mitbegründerin der Bürger­rechtsbewegung ,Neues Forum' und das prominente Gesicht der friedlichen Revolution 1989. Sie verstarb 2010 an Krebs.Die kurze intensive Phase radikaler Veränderung 1988-89 in der DDR steht im Fokus des Films. Parallel zu den Stationen des Tagebuchs, denen die Filmerzählung folgt, schildern enge Freunde und Mitstreiterinnen ihre eigenen Erfahrungen mit der Staatssicherheit, den perfiden Unterdrückungsmaßnahmen und den Haftbedingungen im Gefängnis Berlin­ Hohenschönhausen. Auch die Frage, ob politische Häftlinge in den Gefängnissen möglicherwei­se radioaktiv verstrahlt wurden, wirft ein neues Licht auf das Regime der DDR. Zudem ergänzen die Protagonisten und Protagonistinnen die eigenen Aussagen Bohleys durch ihre Perspektive auf ihre Ausbürgerung und ihre Biografie. (Quelle: Verleih)

96 Min.
(*) Dokumentarfilm * Deutschland * Regie: Fosco Dubini, Barbara Marx

(*) Darsteller:

Bärbel Bohley war eine ostdeutsche Künstlerin und Bürgerrechtlerin. Sie wurde 1988 als Oppositionelle in der DDR verhaftet und zwangsweise in den Westen abge­schoben. Über die Zeit in Westdeutschland und ihre Reisen nach England, Frankreich und Italien, sowie ihre Begegnungen mit westeuropäischen Intellektuellen und Politikernund Politikerinnen führte sie ein Tagebuch als Zeugnis ihres ungebrochenen Widerstands. Nach 6 Monaten erkämpfte sie ihre Rückkehr in die DDR - ein einmaliger Vorgang. Sie wurde Mitbegründerin der Bürger­rechtsbewegung ,Neues Forum' und das prominente Gesicht der friedlichen Revolution 1989. Sie verstarb 2010 an Krebs.Die kurze intensive Phase radikaler Veränderung 1988-89 in der DDR steht im Fokus des Films. Parallel zu den Stationen des Tagebuchs, denen die Filmerzählung folgt, schildern enge Freunde und Mitstreiterinnen ihre eigenen Erfahrungen mit der Staatssicherheit, den perfiden Unterdrückungsmaßnahmen und den Haftbedingungen im Gefängnis Berlin­ Hohenschönhausen. Auch die Frage, ob politische Häftlinge in den Gefängnissen möglicherwei­se radioaktiv verstrahlt wurden, wirft ein neues Licht auf das Regime der DDR. Zudem ergänzen die Protagonisten und Protagonistinnen die eigenen Aussagen Bohleys durch ihre Perspektive auf ihre Ausbürgerung und ihre Biografie. (Quelle: Verleih)

96 Min.
(*) Dokumentarfilm * Deutschland * Regie: Fosco Dubini, Barbara Marx

(*) Darsteller:

Veranstaltungsort

Luna Filmtheater Metzingen
Eisenbahnstr. 19
72555 Metzingen

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