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Kirche mal anders: Karfreitag modern – ein Erlebnis für alle, die Tiefe suchen
Kirche mal anders: Karfreitag modern – ein Erlebnis für alle, die Tiefe suchen
Manchmal braucht es einen Moment, der aus dem Alltag herausführt. Einen Raum, in dem man durchatmen kann. Einen Anlass, der berührt, ohne zu überfordern. Genau dazu lädt die Pfarrei St. Albert am Karfreitag, 3. April 2026, um 15 Uhr ein – mit einem Gottesdienst, der bewusst anders gestaltet ist: modern, künstlerisch, atmosphärisch und offen für jede und jeden, wie es in einer Mitteilung heißt.
Unter dem Titel „Karfreitag modern“ entsteht ein besonderes Zusammenspiel aus Licht und Dunkelheit, Musik, Worten und Bewegung. Der Nachmittag beginnt im Dunkel und führt Schritt für Schritt in eine andere Stimmung hinein. Die Besucherinnen und Besucher dürfen einfach da sein, zuhören, schauen, fühlen – ohne etwas „leisten“ zu müssen. In der Ankündigung heißt es: „Es geht um Verlassen-Sein und Nähe, um Trauer und Mitgefühl“ – Themen, die viele Menschen aus ihrem eigenen Leben kennen.
Ein Höhepunkt ist die künstlerische Gestaltung: Der Tänzer und Choreograf Domenico Strazzeri und Katharina Krummenacher übersetzen die Passion Jesu in eindrucksvolle Bilder des Ausdruckstanzes. Tanz wird hier zur Sprache für das, „was Worte oft nicht mehr fassen können: Schmerz, Fürsorge, Abschied – und leise Hoffnung“.
Musikalisch prägen Alexandra Jörg und Gabriele Fischer den Gottesdienst. Mit Stimme, Instrumenten und feinfühlig ausgewählten Liedern schaffen sie Klangräume, die unter die Haut gehen und eine Atmosphäre entstehen lassen, in der man innerlich mitgehen kann – egal, ob man religiös ist oder nicht.
Der liturgische Ablauf orientiert sich am klassischen Karfreitag, wird aber durch die künstlerischen Elemente zu einer intensiven, stillen und zugleich sehr menschlichen Erfahrung. Wer möchte, kann eigene Sorgen, Verluste oder Fragen mitbringen und „symbolisch vor Gott legen“. Viel Raum für Stille, Nachdenken und persönliche Momente ist bewusst eingeplant.
„Karfreitag modern“ richtet sich an alle – unabhängig von Alter, Herkunft oder Kirchenbindung. Besonders Menschen, die mit traditionellen Gottesdiensten wenig anfangen können, sind ausdrücklich eingeladen.
Wer neugierig ist auf eine moderne, tiefgehende und berührende Art, Karfreitag zu erleben, sollte sich diesen Termin vormerken.
Karfreitag modern – 3. April 2026, 15 Uhr, St. Albert Offenhausen. Eine Einladung, die nachklingt.
Foto: Georg Drexel
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