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Okt 27
19:15 Uhr

The Power of Polls: Das schwierige Verhältnis zwischen Wahlforschern und Journalisten



Vortrag mit Thomas Petersen, Institut für Demoskopie Allensbach. Das Verhältnis zwischen Umfrageforscher*innen und Journalist*innen ist gleichermaßen von Rivalität und gegenseitiger Abhängigkeit gekennzeichnet. Der Verleger Rudolf Augstein hat die Umfrageforschung einmal das „gefräßige Brüderchen“ des Journalismus genannt, das den Medien das Monopol auf die Interpretation der gesellschaftlichen Verhältnisse streitig macht. Dennoch nutzen die Medien die Umfrageforschung laufend, weil sie Informationen bietet, die aus anderen Quellen nicht zu beschaffen sind.

In seinem Vortrag zeigt Dr. Thomas Petersen, dass die Berichterstattung über Umfragen oft von Fehlinterpretationen gekennzeichnet ist. Hierfür gibt es zahlreiche eindrucksvolle Beispiele, unter anderem aus der Berichterstattung über die amerikanische Präsidentschaftswahl des Jahres 2016, bei der bis zuletzt ein Sieg von Hillary Clinton vorhergesagt wurde – der dann jedoch ausblieb.

Dr. Thomas Petersen ist ein deutscher Kommunikationswissenschaftler und Meinungsforscher. Seine Habilitationsschrift verfasste er zum Thema „Die Wirkung von Bildsignalen in der Medienberichterstattung auf die Meinungsbildung der Bevölkerung“. Er wirkt und forscht am Institut für Demoskopie Allensbach.

• Ort: d.a.i.-Saal
• Eintritt frei
• In Kooperation mit der Konrad-Adenauer-Stiftung

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