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Okt 22
19:30 Uhr

Metzinger Friedenswoche: 90 Minuten - Bei Abpfiff Frieden (Film + Diskussion)



Es gibt politische Probleme auf dieser Welt, von denen eigentlich jeder denkt, dass sie endlich mal gelöst werden sollten. Das Regime in Nordkorea beispielsweise, all die Diktaturen in Afrika, ja, und auch der Konflikt im Nahen Osten, der inzwischen ganze Generationen überlebt hat. Zumindest was das Letztgenannte angeht, scheint Bewegung in die Sache zu kommen. Da auch Israelis und Palästinenser nach Jahrzehnten des Kampfes und der Verhandlungen müde sind, immer wieder ergebnislos auseinanderzugehen und weiter zu kämpfen und zu verhandeln, kommen die Erzfeinde auf eine brillante Idee: Ein Fußballspiel soll den Nahost-Konflikt endgültig beenden und über das Schicksal der beiden Völker entscheiden. Der Einsatz ist hoch. Wer verliert, muss das gelobte Wüstenland verlassen. Der Sieger bekommt alles, von Jaffa bis Jerusalem, von Galiläa bis Eilat. Kein Streit mehr, keine Kriege, endlich Ruhe. Klingt einfach, ist es aber natürlich nicht. Denn bevor das Jahrhundertspiel überhaupt steigen kann, müssen schwierige Fragen geklärt werden: Wo soll gespielt werden? Welches Land ist für beide Länder neutral genug, um den Schiedsrichter zu stellen? Müssen die Spieler in Israel und Palästina leben oder reicht schon die Abstammung? Um die Rahmenbedingungen zu klären, schicken die Regierungen beider Nationen die Chefs ihrer Fußballverbände in die Verhandlungen. Der Direktor der israelischen Nationalmannschaft und Ziad Barguti sind zwei patriotische Schlitzohre, mit allen Wassern gewaschen und einem beachtlichen Repertoire an schmutzigen Tricks. Moderiert werden die Gespräche vom Fußballweltverband IFA, der sich, wie der Präsident vor den Kameras der Nachrichtensender versichert, mit dem Lösen schwieriger Probleme bekanntlich bestens auskennt.

Der Nahost-Konflikt:
100 Jahre Kriege, Blutvergießen und Leid.
100 Jahre Friedenspläne – 100 Jahre Scheitern. Aber jetzt ist Schluss!
Die Lösung: Ein Fußballspiel
Wer gewinnt, darf bleiben.
Wer verliert, muss das Land verlassen.
Und kein Gemotze!

Es gibt politische Probleme auf dieser Welt, von denen eigentlich jeder denkt, dass sie endlich mal gelöst werden sollten. Das Regime in Nordkorea beispielsweise, all die Diktaturen in Afrika, ja, und auch der Konflikt im Nahen Osten, der inzwischen ganze Generationen überlebt hat. Zumindest was das Letztgenannte angeht, scheint Bewegung in die Sache zu kommen. Da auch Israelis und Palästinenser nach Jahrzehnten des Kampfes und der Verhandlungen müde sind, immer wieder ergebnislos auseinanderzugehen und weiter zu kämpfen und zu verhandeln, kommen die Erzfeinde auf eine brillante Idee: Ein Fußballspiel soll den Nahost-Konflikt endgültig beenden und über das Schicksal der beiden Völker entscheiden. Der Einsatz ist hoch. Wer verliert, muss das gelobte Wüstenland verlassen. Der Sieger bekommt alles, von Jaffa bis Jerusalem, von Galiläa bis Eilat. Kein Streit mehr, keine Kriege, endlich Ruhe. Klingt einfach, ist es aber natürlich nicht. Denn bevor das Jahrhundertspiel überhaupt steigen kann, müssen schwierige Fragen geklärt werden: Wo soll gespielt werden? Welches Land ist für beide Länder neutral genug, um den Schiedsrichter zu stellen? Müssen die Spieler in Israel und Palästina leben oder reicht schon die Abstammung? Um die Rahmenbedingungen zu klären, schicken die Regierungen beider Nationen die Chefs ihrer Fußballverbände in die Verhandlungen. Der Direktor der israelischen Nationalmannschaft und Ziad Barguti sind zwei patriotische Schlitzohre, mit allen Wassern gewaschen und einem beachtlichen Repertoire an schmutzigen Tricks. Moderiert werden die Gespräche vom Fußballweltverband IFA, der sich, wie der Präsident vor den Kameras der Nachrichtensender versichert, mit dem Lösen schwieriger Probleme bekanntlich bestens auskennt.

Der Nahost-Konflikt:
100 Jahre Kriege, Blutvergießen und Leid.
100 Jahre Friedenspläne – 100 Jahre Scheitern. Aber jetzt ist Schluss!
Die Lösung: Ein Fußballspiel
Wer gewinnt, darf bleiben.
Wer verliert, muss das Land verlassen.
Und kein Gemotze!

Veranstaltungsort

Luna Filmtheater Metzingen
Eisenbahnstr. 19
72555 Metzingen

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